

Wasser kann ein Segen sein, aber auch ein Fluch. Unser anschaulicher Fluss, die Aa, ist nach großen Regenmengen oft am Rande der Aufnahmefähigkeit. Selbst der Umlaufgraben
(siehe Foto) kann die zusätzlichen Wassermengen nicht aufnehmen. Die Gefahr besteht hier, dass Böschungsteile aufgeweicht und durch starke Strömungen mitgerissen werden.
Die Gründe für die großen Wassenmengen liegen auf der Hand, immer mehr versiegelte Flächen lassen kaum noch Regenwasser versickern, Kanäle drücken das Wasser mit großer Kraft in die Flüsse.
Damit die Anlieger der Aa auch in Zukunft keine nassen Füße bekommen, möchte die Stadt Borken in Zukunft vorsorgen.
Bereits seit dem Jahr 2007 bestehen Planungen für ein 3 Ha großes Regenrückhaltebecken, dieses müsste aber noch von der Bezirksregierung genehmigt werden.
Die Aa soll in Höhe des alten Friedhofs
(siehe Foto) einen neuen Verlauf bekommen, wobei das alte Flussbett als Altarm weitergenutzt werden soll. Das neue Flussbett wird nicht mehr so gradlinig wie das alte verlaufen, große Wassermengen werden in einem Regenrückhaltebecken eingeleitet und anschließend durch einen Retentionsraum (lat. retinere = zurückhalten) geleitet, dieses hat den Vorteil, dass die Feuchtbiotope das Wasser effektiv reinigen. Für Besucher sind mehrere Aussichtpunkte geplant, so dass die Vogelwelt beobachtet werden kann.
Die Stadt Borken weist aber darauf hin, dass man sich noch in einer frühen Planungsphase (
siehe Foto/Planung) befindet und es noch etwas dauert bis die ersten Bagger anrollen können.