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"Schenk mir Dein Herz, ich schenk Dir meins"

09.03.11 | 16:53

Höhner Lied motiviert Gemener Prinzenpaar zu romantischer Aktion.

Verschenke Herz, der Karnevals-Ohrwurm der "Höhner" brachte das Gemener Prinzenpaar Stefan & Annette auf eine ganz besondere Idee. Eine Stahlkette mit kleine Vorhängeschlösschen, auf dem sich Namen von Paaren befinden. Dei Kette befindet sich an der Brücke zwischen Freiheit und Holzplatz. Also durchaus an der Wegstrecke für Verliebte, die kleine Marienkirche bietet sich für Trauungen an, die naheliegende Burg wird sehr oft für Hochzeitsaufnahmen genutzt. Das Prinzenpaar der KG "Blau-Weiß hofft das diese Aktion viele Nachahmer findet, schließlich ist dieser Brauch ist auch an anderen Orten schon Kult.

 

Herkunft des Brauches (Quelle Wikipedia)

Die genaue Herkunft des Brauches ist unklar. Ausgangspunkt des Brauches ist sehr wahrscheinlich Italien. Es wird vermutet, dass Absolventen der Sanitätsakademie San Giorgio in Florenz die Urheber dieses Brauches sind. Mit dem Ende ihrer Ausbildungszeit befestigten die Absolventen die Vorhängeschlösser ihrer Spinde an der Brückenlaterne auf der Milvischen Brücke, die in Rom über den Tiber führt. Dies wurde dann von den Verliebten Roms als Brauch übernommen. Der Brauch wurde durch den Bestseller-Roman Drei Meter über dem Himmel[1] (Original: Tre metri sopra il cielo) beziehungsweise durch die Fortsetzung Ich steh auf Dich (ital. Ho voglia di te) von Federico Moccia und deren Verfilmung erheblich popularisiert. In dieser Geschichte schwören sich die beiden Protagonisten „Ewige Liebe“, befestigen das Schloss an der zentralen Brückenlaterne und werfen den Schlüssel in den Tiber.

Die Schlösser enthalten meist eine Beschriftung oder Gravur der Vornamen oder Initialen der Verliebten; teilweise mit Datum. Nach dem Befestigen des Schlosses wird üblicherweise der Schlüssel in das darunter fließende Gewässer geworfen. An der Milvischen Brücke erfolgt dies mit dem Ausspruch per sempre („für immer“).

Im ungarischen Pécs wird der Brauch seit den 1980er Jahren an einem schmiedeeisernen Zaun in der Stadt praktiziert.

Der Brauch hat sich inzwischen in vielen anderen Ländern verbreitet. In Deutschland sind seit Spätsommer 2008 die ersten Liebesschlösser an der Kölner Hohenzollernbrücke, die derzeit der bekannteste deutsche Ort für diesen Brauch ist.[2] Auch in Dresden finden sich an der Loschwitzer Brücke („Blaues Wunder“) an den vergitterten Aufgängen zu den beiden Brückenpfeilern und an der Augustusbrücke am Denkmal für die Elbeflut von 2002, Vorhängeschlösser. Und auch an der Weidendammer Brücke in Berlin, der Weisenauer Eisenbahnbrücke in Mainz sowie an der Michaelisbrücke in Hamburg, sowie am Ufergeländer zwischen dieser und der Ellerntorsbrücke befinden sich seit einiger Zeit Schlösser.

Die Auswirkungen dieses Brauches werden lokal kontrovers diskutiert.[3] In Rom verbot Bürgermeister Walter Veltroni den Brauch 2007 nachdem eine Laterne unter der Last der Schlösser umgeknickt war.[4] Die Gemeinde Rom sorgte jedoch kurz darauf durch das Anbringen von Pollern mit dazwischen gespannten Ketten für alternative Plätze für die Liebesschlösser.


Von: lambert


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